Wappen der Gemeinde Stulln

Am 20.03.1964 beschloss der Gemeinderat die Annahme eines eigenen Wappens. Die von Herrn Oberlehrer Karl Denk aus Schwarzenfeld angefertigte Wappenabbildung wurde als Vorlage beim Bayerischen Staatsministerium des Innern eingereicht. Die Gemeinde Stulln hatte bisher kein eigenes Wappen geführt. Das neue Wappen wird wie folgt beschrieben: Gespalten von Silber und Blau; vorne schräg gekreuzt ein schwarzer Schlägel und ein schwarzes Eisen, hinten eine goldene Ähre mit zwei abhängenden Blättern. Die Umschrift im Dienstsiegel der Gemeinde lautet im oberen Halbbogen "Bayern", und im unteren Halbbogen "Gemeinde Stulln".
Der Inhalt des Hoheitszeichens erklärt sich aus der geschichtlichen Entwicklung der Gemeinde. Stulln und die zugehörigen Orte waren seit jeher von der Landwirtschaft geprägt. In den letzten Jahrzehnten setzte ein wesentlicher Strukturwandel ein. Die Ausbeutung der bedeutenden Bodenschätze Flussspat und Ton veränderten das wirtschaftliche Gesicht der Gemeinde stark. Das Gemeindewappen symbolisiert diese geschichtlichen Verhältnisse der Gemeinde. Hammer und Eisen weisen auf den einstigen Bergbau und die Ähre auf die Landwirtschaft hin, die Feldfarben Weiß - Blau auf die Zugehörigkeit zum bayerischen Verwaltungs-bzw. Gerichtsbezirk Nabburg.

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