Marterln, Wegkreuze und Kapellen im Gemeindegebiet

Marterln, Wegkreuze und Kapellen sind Zeichen tiefer Frömmigkeit der Menschen und wichtige Zeugen der Volkskultur. Sie erinnern an menschliches Unglück oder künden von dankbarer Freude über die glückliche Heimkehr aus dem Krieg, über die Rettung aus großer Not, über die Genesung von schwerer Krankheit. Sie wurden auch geschaffen, um mit Gottes Hilfe Gebäude und Ernten vor Unwetter zu schützen und das Vieh vor Seuchen zu bewahren.

Früher war es Sitte, dass jeder, der hier vorbei kam, den Hut abnahm oder sich bekreuzigte, in Gedanken wenigstens ein "Gelobt sei Jesus Christus" sagte. Dieser Brauch ist heute ausgestorben. Erfreulich ist, dass sich Bürger unserer Gemeinde der Pflege und Betreuung dieser Flurdenkmäler annehmen, ohne materiellen Nutzen zu erwarten, und so ihren Sinn für ein Stück Heimat beweisen.
 


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