Die Glocken in der Sankt-Barbara-Kirche

Der Turm der Sankt-Barbara-Kirche bietet fünf Glocken Platz. Zunächst wurden im marianischen Jahr 1954 bei Georg Hofweber, Regensburg, drei Glocken gegossen und am 27. Juni durch den Prämonstratenserabt Petrus Möhler geweiht. Sie werden wie folgt beschrieben:

"Die große Glocke schwingt im Ton a‘ und ist 407 kg schwer. Sie trägt das Bildnis der heiligen Barbara und zwei Inschriften: „Heilige Barbara, unsere Schutzpatronin, bitte für uns“ und „Gott allein zur Ehr, sonst keinem mehr“. Sie soll als Gebetsglocke dienen.

Die mittlere Glocke, Ton c‘‘, wiegt 230 kg. Sie ziert das Bild des heiligen Norbert. Die Inschriften lauten: „Heiliger Norbert, Apostel des heiligen Altarsakraments, bitte für uns“ und „Jedes meiner Worte spricht, hochgelobt sei Jesus Christ.“ Es ist die Wandlungsglocke.

Die kleine Glocke, Ton d‘‘, 154 kg schwer, ist dem heiligen Josef geweiht. Neben seinem Bildnis ist sie mit der Inschrift versehen „Heiliger Josef, Patron der Sterbenden, bitte für uns“ und „Ich bin die kleinste hier und läut´ am schwersten dir!“

Die Glockentöne a‘, c‘‘ und d‘‘ ergeben von unten nach oben angeschlagen das Te-Deum-Motiv.

Bald nach Amtsantritt von Pfarrer Andreas Ullrich wurde das Geläute durch die große Friedensglocke ergänzt. Glockengießer Rudolf Perner aus Passau hat sie im September 1986 gegossen, ca. 700 kg Bronzelegierung (Glockenspeise) hat er dafür verarbeitet. Am 23. November erhielt sie von Pfarrer Andreas Ullrich die kirchliche Weihe. Die Glocke ist der Mutter Gottes geweiht. Sie ziert ein Reliefbild der Patrona Bavariae und trägt die Aufschrift „Maria, Königin des Friedens, bewahre die Stullner Au“. Gestimmt ist sie auf den Ton g‘. Wenn sie mit den zwei nächst größeren Glocken erklingt, hören wir die Anfangstöne des „Gloria in excelsis deo“: g‘-a‘-c‘‘.

 

Grundsteinlegung Baugeschichte Glocken Innenansicht Orgel

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